Am Freitag, 11.12.2011 machten sich die Fanatic Teamrider Belar Diaz, Fred Bonnef und Ramon Blanco zusammen mit Jaime Herraiz (www.wet-tarifa.com) auf, um einen neuen Rekord aufzustellen. Mit dem SUP von Spanien nach Afrika und zurück. Am selben Tag. Dass sie für extreme Touren gemacht sind, hatten Belar und Fred ja schon im Mai unter Beweis gestellt, als sie zusammen mit Annabel Anderson von Ibiza zum spanischen Festland gepaddelt sind.

Gepaddelt wurde auf der Strasse von Gibraltar: Eine Meerenge, die das Mittelmeer mit dem Atlantik verbindet. Eingefasst wird sie im Norden von Spanien mit der südlichsten Stadt des europäischen Festlandes Tarifa und der britischen Kronkolonie Gibraltar, im Süden von Marokko und der spanischen Exklave Ceuta. Sie ist zwischen 300 und 900 Meter tief und ist eine der meistbefahrenen Wasserstraßen der Welt, die täglich von ca. 300 Handelsschiffen durchfahren wird.

Das Abenteuer begann in dem kleinen Dorf Getarez nahe Tarifa, wo die SUPs gegen 12:00  zu Wasser gelassen wurden. Von dort sind Belar, Fred, Ramon und Jaime nach Ceuta, einer spanischen Enklave auf dem afrikanischen Kontinent, gepaddelt, um Probleme mit den marokansichen Behörden zu vermeiden.

Belar Diaz crossing the Strait of Gibraltar on a SUP

Die Strecke von 22km bis nach Ceuta wurde in einer Rekordzeit von 2 Stunden 30 Minuten zurüclgelegt. Ja, die Bedinungen waren gut, kaum Wind und wenig Swell, sowie leichte Strömung im Rücken, aber die 3 Tage warten auf gutes Wetter, damit es endlich losgehen konnte, haben sicher auch ihren Beitrag dazu geleiste: alle waren heiss drauf, endlich ins Wasser zu kommen und loszupaddeln.

Die 4 Paddler wurden von Moncho’s Segelboot – made in Bavaria – begleitet, mit 2 blonden Hostessen an Board, Kimberly und ich. Ja, wir wären auch gerne etwas gepaddelt, aber um die Rekordzeit nicht zu gefährden, sind wir an Bord geblieben und haben Cheearleader gespielt, die Jungs mit Bananen, Cola, Chorizo, Schokoladenkeksen und Bier versorgt, die Camelbacks befüllt und Fotos gemacht. Hat ja auch was, 9.5 Stunden auf einem schaukelden Boot rumzurennen und Fotos zu machen, nein also nicht wirklich, da waren mir die 9.5 Stunden paddlen durch Sturm und Regen in Holland lieber. Aber zurück zur Geschichte…

SUP Crossing the Strait of Gibraltar
Nach einer kleinen Pause auf dem Afrikanischen Festland haben sich Belar, Fred und Ramon entschieden, die ganze Strecke auch wieder zurück zu paddeln. Weil, dass es auf dem Boot laaangweilig ist, wussten sie ja schon von mir. Der Rückweg war der schwierige Teil, denn diesmal ging es gegen die Strömung. Entsprechend länger hat es gedauert. 3 Stunden 50 Minuten. Und da wurde auch Kim und mir was geboten, erstmal der schöne Sonnnenuntergang und ausserdem wurden wir über eine lange Strecke von Delfinen begleitet, sie schwammen neben den SUPs und sprangen mal rechts mal links daneben heraus.
Nachdem die Sonne untergegangen war, wurde es frisch und die letzten paar km mussten im Dunkeln zurückgelegt werden, aber das war dann auch schon egal. Die Jungs kamen um 18:50 müde aber happy wieder in Getarez an, wir durften mit dem Boot noch eine Stunde weiter bis zum Hafen nach La Linia fahren.
Ausrüstung:
Boards: 
2 Fanatic 14’ Downwind Boards, 1 Fanatic 14’ Flatwater Board und das Weisse 12’6 x 30.5“
Paddles:
Quickblade Carbon Paddles und Fanatic Full Carbon Prototype
Boardshorts, Lycras, Spiral Leashes, Booties und Camelbacks
Paddlen mit Delfinen:
SUP Crossing the Strait of Gibraltar
Und das haben Belar und Fred nach dem Crossing gesagt:
Congratulations, Belar, how was it?
“The conditions were amazing for the strait, it was a beautiful experience, also paddling with dolphins and having huge cargo boats crossing right in front of us was unforgettable”.
Hey Fred, well done on the crossing, how was it for you?
“I have been living 7 years in Tarifa, just in front of Gibraltar s strait, and always had the idea of crossing it with my windsurfing board… Yesterday, finally, the dream came true with my stand up paddle board ! That was just amazing: I have never been that close from the dolphins and big cargo boats.  A once-in-a-lifetime experience.”
Big thanks to Moncho with the boat, Wet Watersports, Fanatic and ION for making this adventure possible!
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