Was und wo sind die Virgin Islands?

Sie liegen in der Karibik, östlich von Puerto Rico. Die Virgin Islands bestehen über 60 wunderschönen Inseln, Cays und Riffen nördlichen Ende des Inselbogens der Kleinen Antillen. Sie waren früher ein El Dorado für Piraten, da sie mit ihren vielen Buchten perfekte Verstecke lieferten, um auf die Spanischen Transportschiffe mit Gold und anderen Wertsachen aus der neuen Welt zu warten.

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Selbst heutzutage sind nur ca. 15 der Inseln bewohnt, mit ca. 200.000 Einwohnern. Sie gehören teilweise zu USA (U.S. Virgin Islands) oder sind ein Britisches Überseegebiet (British Virgin Islands). Sie sind der Ort, an dem die berühmte Mastercard Werbung mit dem wunderschönen Strand gefilmt wurde, sie sind ein absolutes Traumziel zum StandUpPaddlen: Die Temperatur liegt ganzjährig bei 25-30°C, das Wasser ist türkis und ebenso warm, die Landschaft ist absolut beeindruckend. Es gibt nicht allzuviele Resorts, und die, die es gibt sind relativ klein, der Tourismus hat die Schönheit noch nicht überrollt. Die meisten Inseln liegen in Paddeldistanz zueinander, der Sommer ist perfekt für Downwinder und im Winter kann man Surfen.

 VI Surfing

Während das Meer im Sommer ziemlich flach ist, findet man im Winter gute Surfbedingungen. 1-3 Fuss hat es meisst, es kann aber auch bis zu 8-10 Fuss gross werden. Einer der bekanntesten Breaks ins Capoons auf Tortola, ein A-Frame in Apple Bay gegenüber der legendären Beach Bar “Bomba Shack” liegt. Der exzentrische Besitzer Bomba hat es in den 70er ohne Geld aufgebaut, fast komplett aus Treibholz, Müll und kaputten Surfboards und allem möglichen anderen was das Meer so anschwemmte. Die Bar ist windschief und schaut aus wie eine riesige Collage aus Müll, dekoriert mit Graffiti, Photos der mehr oder weniger bekleideten Gäste sowie diverse Unterhosen und BHs.

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Bei grösserem Swell gibt es in Cane Garden Bay (gegenüber Rhymers/Myett’s) einen wunderbaren Lefthander.

2013 fanden dort die Location X Finals der Stand Up World Tour statt (Foto).

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Wenn es  in Tortola zu klein ist, kann man sich auf den Weg zur nördlichsten Insel Anegada machen, die den meisten Swell bekommt (Loblolly oder Westend). Anegada ist auch landschaftlich anders als der Rest der Virgin Islands, der höchste Punkt liegt nur 10m über dem Meeresspiegel, die ganze Insel sieht aus wie ein einziger Strand. Das  vor Anegada gelegene Riff ist ein perfektes Tauch- und Schnorchelgebiet und berühmt für den Lobster.

Ein Virgin Islands Surf Guide ist hier.

Generell sind die Unterkünfte in den BVI teuer, 2 Hotels die mehr im Surfer Budget liegen sind Sebastian’s (Nähe Capoons) und Rhymers Inn (Cane Garden Bay)

Stand Up Paddeln in den Virgin Islands.

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 Theoretisch sind die Distanzen zwischen den Inseln alle per SUP paddelbar, wenn man mit T-Shirt, Boardshorts und Zelt/Schlafsack als Gepäck zufrieden ist, kann man per SUP von Insel zu Insel paddeln. Vorsicht aber vor Wind und Strömung, je nach Wetterlage kann auch ein Paddel von nur 5km fast unmöglich sein.

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Auf welche der Inseln soll ich mir Unterkunft suchen?

  • St. Thomas, USVI, sehr laut und amerikanisch, Kmart, McDonalds, wenn man Party und Zivilisation braucht
  • St. John, USVI, der kleinere Bruder, verschlafen aber charming mit nur 4000 Einwohnern, wenn man einsame Traumstrände sucht
  • Tortola, BVI, irgendwo dazwischen und am besten wenn man surfen will

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Welche Inseln soll ich ansehen?

Ein wesentlich luxuriösere Art die Highlights der Inseln in kürzester Zeit zu sehen und perfekte Downwinder ohne den lästigen Upwind zu paddeln ist beim jährlichen HIHO Adventure Race mitzumachen.

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Wann ist die beste Reisezeit?

Hauptsaison ist von Dezember bis März, wenn die Amerikaner dem Winter entfliehen. Dann sind auch die Preise am höchsten. In der “shoulder season”, vor und nach der Hauptsaison (November, April, Mai) sind die Temperaturen noch angenehm und es ist günstiger. Ab Juli bleibt es auch nachts sehr warm und die Hurricane Season beginnt. Im September ist der absolute Tiefpunkt da haben viele Hotels und Villas zu. Grundsätzlich ist das Wetter aber das ganze Jahr über wesentlich besser als in Deutschland und der letzte Hurrican war 2010. Ein Überblick über die Temperaturen ist hier.

Boardmiete, Kurse und Touren

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