SUP Stand Up Paddel Boards - Boardkategorien

Ihr interessiert Euch für SUP oder habt es schon einmal ausprobiert und überlegt euch eins zu kaufen? Hier ist ein Überblick.

Wie beim Surfen gibt es auch beim SUP unterschiedliche Bretter für unterschiedliche Anforderungen. Grundsätzlich ist es so, dass ein Brett, das breiter und dicker ist (mehr Volumen hat), leichter zu fahren und auszubalancieren ist (nicht so kippelig). Dafür ist es anstrengender zu paddeln (höherer Widerstand) und man wird nicht so schnell. Abbildung von Links nach rechts: Wave – Cruise Explore – Inflatable – Race – Wildwasser
Wir unterteilen Boards in folgende Kategorien:

Wave – Boards zum SUP-Surfen

Das sind Boards mit denen man Wellen – ob auf Fluss oder Meer – reiten kann. Sie sind kürzer und drehfreudiger als Touring oder Race-Boards, aber im Flachwasser mühsamer zu paddeln.

Cruise/Explore

Diese Allround-Boards eignen sich für Touren im Flachwasser, funktionieren teilweise aber auch in kleinen Wellen. Sie sind länger und schmaler als Waveboards, dadurch leichter zu paddeln, aber nicht ganz so schmal und kippelig wie Raceboards. Als Material kommt meist klassisches Epoxy auf Schaumkern zum Einsatz. Manche Touring Boards bieten Feature wie Gepäcknetz (zum Mitnehmen von Proviant) oder sogar eine Matte, um den Hund mitzunehmen. Weitere Infos hier.

Race

Raceboards sind strikt performance-orientierte Boards mit einem relativ langen, schmalen Shape. Dadurch lassen sich hohe Geschwindigkeiten erzielen, sie sind dafür aber schwieriger zu balancieren – insbesondere wenn das Wasser unruhig ist – und deswegen für Anfänger nicht geeignet. Sie sind entweder aus Epoxy oder für den Highend-Bereich aus Carbon gefertigt. Die bekanntesten Hersteller sind Starboard und Naish, aber auch Mistral und Fanatic haben kürzlich Raceboards vorgestellt. Ein Überblick über verschiedene Raceboards befindet sich hier.

Wildwasser

Wildwasser SUP
Im Wildwasser benötigt man besonders stabile Boards. Imagine (dahinter steckt kein Geringerer als Corran Addison) bietet eigens PE-Modelle dafür an. Sie haben zudem ein seitlich erhöhtes Volumen, was die Seitenwasserunempfindlichkeit erhöht. Auch Inflatables werden oft im Wildwasse gefahren. Sie sind robust genug und wirken aufgrund ihrer Flexibilität stoßdämpfend,  Ein Überblick über Wildwasser Boards befindet sich hier.

Yoga&Fitness

Ein neuer Trend aus den USA ist es, Yoga oder Pilates auf einem SUP durchzuführen. Da man parallel zu eigentlichen Übungen permanent ausbalancieren muss, wird dabei fast jeder Muskel im Körper trainiert. Boga Paddleboards hat gerade das stabile Boga Yoga Stand Up Paddle Board (SUP) gelauncht, das speziell für SUP Fitness und Yoga auf dem Wasser (YOW) entwickelt wurde. WOW! Neugierig? Hier gibt es weitere Infos.

Inflatables

Jeder, der schon einmal mit einem SUP verreist ist, weiß, wie mühsam das ist. Die ideale Option, insbesondere für Flugreisen und kleine Autos, ist ein Inflatable. Ohne Luft hat es die Größe eine Rucksacks, mittels Luftpumpe wird es dann derart prall aufgepumpt, dass es einem starren Board in Sachen Steifheit kaum nachsteht. Populäre Hersteller sind Red Paddle Co., C4 und Uli Boards. Die meisten Inflatables sind auch für Wildwasser geeignet. Mehr zu Inflatables hier.

Kinder

SUP ist der ideale Sport für die ganze Familie, und nun gibt es auch die ersten SUP Boards speziell für Kinder. Kinder-SUPs